Chapter I: Nach 14 Stunden endlich angekommen
15. Januar 2009Loptop left alone at the airport
Die erste Komplikation tauchte bereits in good old Germany auf. Bei der Gepaeck-Kontrolle musste ich meinen Laptop auspacken und … schwups… vergisst Henrike doch glatt, ihn
wieder einzupacken.
Erst nach der Passkontrolle habe ich dann gemerkt,dass etwas fehlt. Mit meinem hilflos-verzweifelten Blick konnte ich dann aber einen Flughafen-Mitarbeiter dazu bewegen, im Chaos des Frankfurter Flughafens meinen Laptop zu suchen. Bei der Annahmestelle fuer Fundsachen
hatten wir dann Erfolg und mit ein wenig Zeitdruck habe ich meine Maschinenoch bekommen.
Der Rest der Reise war im Vergleich zu meiner Laptop-Suchaktion recht erholsam. Waehrend des Transatlantikfluges habe ich viel geschlafen und ein wenig gelesen. Das Umsteigen in Toronto war dann noch einmal mit einigen Kontrollen verbunden. In der Maschine nach Tampa habe ich ein kanadisches Rentnerpaar kennen gelernt, die in Florida ein Ferienhaus besitzen. Sie waren gespraechig, hilfsbereit und haben gewartet bis mein Abholer von der USF am Flughafen ankam.
Welcoming session at USF: Die Redegeschwindigkeit der echten Floridianer (Gott weiss, ob diese Bezeichnung richtig ist) ist “really amazing”. Sara, eine Studentin von meinem Flur, ist mehr als hoeflich und hilfsbereit. Dennoch muss ich oft noch einmal nachfragen. Die Bediensteten der Uni und Austausch-Koordinatoren kann ich aber ohne Probleme verstehen(Puuh:-) Die meisten Austauschstudenten kommen aus Asien. Wir sind nur etwa sechs Personen aus Europa.
Die Leute hier sind sehr offen, reden und fragen viel. Die Uni-Mitarbeiter sind sehr bemueht um uns. Gestern waren wir mit einer Mitarbeiterin in einem riesigen Supermarkt, der bestimmt alles im Sortiment hatte bis auf Obst und Gemuese;) und jeder Einzelartikel wird in eine separate Tuete gepackt. Ich habe mir bereits das am gesundesten aussehende Brot gesichert, aber sogar das schmeckt … naja. That’s America.
Abends war ich bei einer Freundin von Sara (das Maedel von meinem Flur). Wir haben ein schrecklich suesse Suessigkeiten gegessen “& really strange tasting alcohol” getrunken. Dazu gab es unter anderem Disneyfilme und viel Gespraechsstoff, von dem ich aber nicht alles verstanden habe;-) Groesstenteils ging es wohl um boyfriends, Cowboys in Texas, Biertrinker
in Deutschland und andere Klischees, die man so voneinander hat.
Das Wetter ist himmlisch. Heute haben wir circa 24 Grad und strahlenden Sonnenschein. Trotz des wunderbaren Wetters scheinen sich die meisten Amerikaner aber vornehmlich in ihren Autos fortzubewegen.
Der Campus ist riesig und ich werde heute erst einmal die Zeit nutzen, um die Gebaeude zu finden, in denen ich Unttericht habe. Hier gibt es unzaehlige graue Eichhhoernchen (fast so schlimm wie die Kaninchenplage vom Ludgeri-Kreisel:-) Kleine Echsen und Opposums sind mir
ebenfalls schon ueber den Weg gelaufen. Palmen und Kletterpflanzen mit roten Blueten komplettieren das Urlaubsfeeling:-)
Trotz eines kleinen Kulturschocks bzgl. Autos, Brot und dem sinnvollen Umgang mit Plastiktueten gefaellt’s mir bis jetzt wirklich gut. Anschluss zu finden ist nicht wirklich schwer, insbesondere unter den Austausch-Studenten selbst.